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Nah am Wasser gezeichnet

Es entzieht sich ständig dem Blick, blitzt auf und wandelt seine Gestalt. Wie lässt es sich auf Papier bannen?

Nach einem steilen Abstieg durch das Treppenviertel haben wir uns am Fähranleger Blankenese direkt ans Wasser gesetzt, um seine Oberfläche zu beobachten und aufzuzeichnen.

Nach kurzen Weg zu Fuß am Unterfeuer sind wir dem Thema von einer anderen Seite begegnet. Orientiert an Landschaftszeichnungen des dänischen Künstlers Per Adolfsen haben wir die Wasserfläche in unseren Zeichnungen bewusst als Negativraum frei gelassen.

Unsere Exkursion fand ihr Finale an den Wracks der MS Uwe der der Polstjernan. Wir beobachteten das ablaufende Wasser zwischen den Steinen im Sand.

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Ruhe bitte!

Mit der Ruhe ist das so eine Sache. Wir fanden uns zwischendurch umringt von einer Besuchergruppe des Friedhofs Ohlsdorf wieder bis wir uns wieder ungestört auf die Arbeit mit Stift und Pinsel konzentrieren konnten. Doch was haben wir eigentlich gezeichnet?

Wir haben Plakate gestaltet. Eli Horschmann, Studentin des Departments Design an der HAW, gab uns wertvolle Hinweise zum Aufbau eines guten Plakatdesigns. Zuvor erkundeten wir die nähere Umgebung des Rosengartens und zeichneten unsere Beobachtungen als Vorbereitung für unser späteres Motiv in unsere Skizzenbücher.

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Scribbeln im Karoviertel

Im Karolinenviertel haben wir mit Anna-Maria Doodles gezeichnet.

Anfangs waren wir in der Marktstraße unterwegs und haben uns mit Übungen wie „Blindzeichnen“ oder „Zeichnen mit links“ warmgezeichnet. In einem begrünten Innenhof nahe der Schauspielschule haben wir weiter an unseren Zeichnungen gearbeitet.

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Kristalle auf Karten

Ursprünglich wollten wir auf dem Heiligengeistfeld zeichnen, doch das Hamburger Wetter durchkreuzte unsere Pläne. Wie gut, dass wir in der Mineralogie spontan Zuflucht fanden! Unser Thema „Sammelkarten zeichnen” ließ sich auch hier gut umsetzen. Zunächst arbeiteten wir monochrom, um die wiederkehrenden Strukturen in den Quarzen und Kristallen zu erlernen.

Wenn die Quarze und Steine verinnerlicht sind, geht die Gestaltung einer Serie sehr schnell von der Hand. Wir haben eine Vielzahl von Karten produziert und untereinander getauscht.

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Die Kunst des Weglassens

Bei leichtem Regen trafen wir uns am Rand von Planten un Blomen, der Tropfenrhythmus auf den Blättern stimmte uns auf den Workshop ein.

Das Thema, das Martin für uns vorbereitet hatte, waren Tuschezeichnungen, angelehnt an den japanischen Sumi-e-Stil. Er zeigte uns, wie wir mit ausgestreckten Händen einen Miniatur-Motivsucher formen konnten. Das war die Vorbereitung darauf, unsere Bilder auf das absolute Minimum zu reduzieren. Wenige Striche, klare Linien, leere Räume, eine ruhige Hand.

Martin zeigte uns, wie aus nur drei Pinselstrichen ein ganzes Bild entstehen kann. Zunächst in Schwarz, dann mit einer kräftigen Kontrastfarbe. Alles immer in einem angedeuteten Rahmen. Mit jedem Blatt, das wir füllten, wurden unsere Motive konkreter. Von den ersten Linien bis hin zur typisch japanischen Formensprache mit eleganten Pflanzen und stillen Gartenszenen.

Der Regen ging vorüber, und wir konnten uns ungestört in der Gartenanlage zwischen Teehaus und Teich bewegen. Die zuvor erlernte Technik des Reduzierens und Beschränkens auf das Wesentliche übertrugen wir nun auf unsere Naturmotive.