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Im Großstadtdschungel

Der Zoobesuch lässt sich sparen. Auch eine Fernreise ist nicht nötig, um den Tieren der Welt zu begegnen. Sie sind bereits unter uns – dort, wo wir sie am wenigsten erwarten: in der Hamburger Altstadt.

Unsere Skizzensafari beginnt im Levantehaus, wo wir die Tiere in den naturgetreuen Friesen des Bildhauers Barry Baldwin abzeichnen. Auch eine Filiale der Firma Steiff bietet reichlich flauschiges Anschauungsmaterial.

Wieder an der frischen Luft flanierten wir hinüber zum Mönckebergbrunnen. Blickt man dort steil nach oben, entdeckt man einen Löwen, der über dem Strom der Passanten thront. Als Zeichenmotiv bringt er einige vorteilhafte Eigenschaften mit sich – im Profil lässt sich gut mit Negativräumen arbeiten. Eine einzelne Taube, die sich zwischendurch auf seinem Rücken niederließ, konterkarierte die strenge, fast schon brutale Anmutung der Figur.

Doch unser Thema sollte sich nicht auf irdische Tiere beschränken. Auch Fabelwesen und Dämonen wurden Teil unserer Skizzen. Was eine Kreatur genau zu einem Dämon macht, darüber ließe sich streiten. Fest steht jedoch, dass wir im und in der Umgebung des Hamburger Rathauses Geschöpfe zeichnen konnten, die dem klassischen Tierreich kaum noch zuzurechnen sind. Und wo wir uns ohnehin von der reinen Abbildung der Realität entfernten, konnten wir auf dem Papier gleich eigene Hybridzüchtungen erschaffen.

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Winterpause

Es ist schon wieder soweit. Die Skizzensafari geht in die Winterpause. Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt Ihr es hier und über unseren E‑Mail-Verteiler.

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Am Arboretum

Kein Ort in Hamburg bietet so viele, so alte und so unterschiedliche Bäume auf einem Fleck wie der Jenischpark. Optimale Vorraussetzungen für unsere Herbst-Skizzensafari vor der Winterpause.

Beim Zeichnen von Bäumen lauern einige Tücken. Häufig besteht die Versuchung, die Blätter einzeln zu zeichnen, nur weil man weiß, dass sie vorhanden sind. Eine weitere Falle ist, den Baum als bloße Fläche zu betrachten, die gleichmäßig „ausgefüllt“ werden muss.

Um dem entgegenzuwirken haben wir überwiegend mit groben Zeichenmaterialien wie Ölkreiden oder dicken Stiften gearbeitet.

Immer wieder gut – der Trick mit der Wäscheleine.

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Mit Stiften Schwanken

Etwas verrückt war das schon. Da sind wir mit Skizzenbuch und Stift ungeplant in die Hamburger Cruise Days gestolpert und 5 Minuten später hatten wir den Hafen fast für uns allein. Wie das möglich war? Martin hat spontan am Vortag geheime Routen ausgekundschaftet und uns an die echten Geheim-Spots gelotst (psst: Pontons).


Feuer! Brand! Das Feuerschiff signalisiert schon von weitem seine Hauptrolle. Auf der Landungsbrücke hatten wir unverstellten Blick auf diesen leuchtend roten Farbklecks im tristen Hafen-Graublau. Ruf erhört – du kommst ins Skizzenbuch.

Gegenüber der blauwalgroßen Promenandentreppe führt eine unscheinbare Treppe ins „Untergeschoss“ des Hafens. Rohre, Drähte, Pfeiler. Wir waren nun im „Maschinenraum“ angelangt. Gar nicht leicht, sich hier zeichnerisch nicht zu verlieren. Eine Barkasse die auf ihren nächsten Einsatz wartete Musik. Die Playlist des Kapitäns wurde wurde unfreiwillig zum Soundtracks unserer finalen Zeichnungen.

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