Nächste Termine

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Unbemerkt von der Hochbahnwache haben wir heute eine Pop-Art-Gallerie neben dem Elbtower in der Station „Elbbrücken“ eröffnet. Mit frischen Gouache-Drucken aus lokaler Produktion.


Cutter, Lineal und Pizzakarten reichen, um sich einen analogen Motivsucher zu bauen. Freundlicherweise hat die Hochbahn diese tollen Arbeitstische gebaut.

Naheliegend: Den Motivsucher als Schablone für die Galerie im Skizzenbuch nutzen (Petersburger Hängung):




Endlich die Hände schmutzig machen. Mit Gouache in Zitronengelb, Dunkelblau und – wie versprochen – Signalrot. Mit Schwämmen und Schablonen zu Drucken klappt zwar, doch nächstes Mal werden wir es mit Rollen probieren.




Kann es einen besseren Hintergrund für die Drucke geben als dieses Schiefergrau?




Und nach 30 Minuten Trockenzeit war der Spuk auch wieder spurlos verschwunden und der Ort seiner zweckdienlichen Verwendung freigegeben (Umstieg von U4 zu S3/S6)
Auf den ersten Blick scheinen die Knie von Gänsen und anderen Wasservögeln nicht nach vorne, sondern nach hinten gebogen – eine optische Täuschung: Das Federkleid verbirgt den Oberschenkel, und wer auf einem Bein steht, lässt das andere schlicht komplett verschwinden.
Wir waren heute ganz nah an Sippe von ca. 100 Graugänsen am Alsterufer, haben zunächst anatomischen Details aufgezeichnet und uns anschließend über unsere Beobachtungen ausgetauscht.






Auf dem billigsten Papier entstehen oft die besten Zeichnungen. Wir haben bewusst das teure Büttenpapier zu Hause gelassen um die berühmte „Angst vor dem weißen Blatt“ abzulegen und ohne Rücksicht viele Zeichnungen auf Papier zu bringen.





Besonderen Dank an Adrienn für die tollen Fotos.
Knackiges Blättergrün empfing uns gestern zur Skizzensafari „Reise nach Edo“. Der Titel war natürlich sprichwörtlich zu begreifen: Nicht Edo (das japanische Pendant zu Florenz im alten Europa als Pilgerstätte der Künstler) war das Ziel, sondern der symbolische Weg dorthin. Martin lockte uns mit seinen Aufgaben gezielt aus unserer Komfortzone: „Flächen zuerst“ hieß es zum Beispiel oder „keine einzelnen Blätter zeichnen“.






Dabei half uns als kleines Hilfsmittel ein Foto-Diarahmen mit eingefärbten Glas. Ein Blick durch diesen verstärkt die Kontrastwahrnehmung und vereinfachte es uns, uns ganz auf die Flächen zu fokussieren.




Und dann erreichten wir tatsächlich doch noch Edo. Zumindest erinnerten die flachen weißen Mauern im Apothekergarten in ihrer Architektur an klassische japanische Tsuchibei-Mauern.






Zehntausend Pflanzenarten gibt es im Loki-Schmidt-Garten in Klein Flottbek und die Mohnblume war unser Star des Tages. Unsere Aufgabe an diesem schönen Ort: Zeichnen auf kleinem Format. Nicht streng naturalistisch, sondern grafisch ansprechend. Also haben wir die Wachsmaler, Filzstifte und Wasserfarbe freigelassen:










Und das war erst der Anfang: Anschließend gingen wir daran, Sammelkarten zu zeichnen, um sie untereinander zu tauschen. Da das ziemlich viel Arbeit war, haben wir es leider versäumt, den Prozess fotografisch zu dokumentieren.
Aber immerhin konnten wir zwei Sammlungen zu Hause ablichten, um sie hier zu zeigen. Wer erkennt seine Karte wieder?

