Winterpause

Hart, aber wahr. Die Skizzensafari geht in die wohlverdiente Winterpause. Macht es euch gemütlich und nutzt die nasskalte Zeit zum Zeichnen, bis euch der Arm abfällt. Sobald die Magnolien wieder blühen, sehen wir uns frisch aufgetaut zum gemeinsamen Zeichnen im Jahr 2022 an neuen Orten mit spannenden Aufgaben.
Bis dahin!

Zeichnen aus der Vorstellung

»Kermit der Frosch«, »Darth Vader« und »Alf« gemeinsam auf einem Blatt? In der Vorstellungsrunde zu unserem Zeichentreffen »Visuelles Gedächtnis« im Eppendorfer Park warf jeder eine prominente (Comic-)Figur in die Runde, die dann aus der Erinnerung heraus wiedererkennbar zu Papier gebracht werden sollte. Eine nicht ganz leichte Übung, sich die charakteristischen Details der Figuren wieder ins Gedächtnis zu rufen und zu zeichnen.

Und es blieb anspruchsvoll. Im zweiten Teil des Zeichentreffens versuchten wir nach der Beschreibung von Comiccovern, diese möglichst treffend zu illustrieren. Dabei schafften wir es häufig, erstaunlich nah an die verborgene Originalzeichnung zu kommen:

Ergebnisse vom Zeichentreffen im Jenischpark

An kaum einem anderen Ort in Hamburg findet man so viele beeindruckende Bäume wie im Jenischpark. Optimale Vorraussetzungen für unser Treffen vergangenen Sonntag bei dem wir uns viel Zeit für das Zeichnen von Eichen, Kastanien und selteneren Exemplaren wie dem Urweltmammutbaum nahmen.

Anschließend erstellten wir mit Blanko-Spielkarten ein eigenes Sammelkartenset zum tauschen:

Exkursion auf den Elbdeich

“Nein, keine Schafe auf dem Deich” teilte uns auf Nachfrage eine entgegenkommenden Passantin auf unserem Weg vom Bahnhof Wedel zum Lüttsandsdamm mit. Und auch wenn es zuerst so aussah als hätte sie Recht behalten, konnten wir einige hundert Meter entfernt auf dem Deich bereits die ersten Schafe ausmachen.

„Welche Form und Größe haben noch einmal die Ohren?“, „Schafe sind doch Paarhufer?“… die ungeklärten Fragen die sich uns eine halbe Stunde zuvor stellten als wir noch am Bahnhof aus dem Kopf zeichneten ließen sich jetzt auflösen. 

Die Schafe störten sich nicht sonderlich an der Beobachtung, bestanden aber geradezu vorbildlich auf einen Mindestabstand von 1,5 Meter. Wir ließen uns Zeit und arbeiteten jeweils mit unserem bevorzugtem Zeichen- und Malmaterial. In unserer Schlussrunde präsentierten wir untereinander die Ergebnisse und tauschten uns über die anatomische Merkmale der Tiere aus. Im Vergleich zu unseren Eingangszeichnungen aus dem Kopf gelangen uns erfreuliche Fortschritte. 

Sonne, Regen und Skulpturen

Wir hatten Glück. Kurz bevor wir uns letzten Sonntag am Bahnhof Ohlsdorf trafen, regnete es noch Schauer und es sah aus, als ob jeder Versuch zu zeichnen mit ruinierten Skizzenbüchern enden würde. Doch die Sonne kam doch noch heraus. Wir suchten die auf dem Parkfriedhof verteilte Skulpturen auf und hielten Sie auf Papier fest. Dass wir eine Stunde später noch von einem Wolkenguss überrascht werden sollten ahnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Im Rosengarten des Friedhofes trafen wir uns als Gruppe wieder und tauschten uns über unsere Ergebnisse aus. Nun sollten die Skizzenbücher untereinander getauscht werden und die Skulpturenzeichnungen des Gegenüber in ein neues Motiv zu verwandeln. Doch in dem Moment, in dem wir uns an die Arbeit machen wollten, kündigte sich mit Donner ein herannahender Wolkenbruch an. Ein Mausoleum in Sichtweite bot keinen schützenden Unterstand doch 100 Meter weiter fanden wir unter dem Vordach der Kapelle 4 gerade noch rechtzeitig Schutz und konnten den Workshop glücklicherweise fortsetzen: