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Sandstrand und Schiffswracks

Besucht man bei Ebbe den Strand am Blankenese Elbufer, hat man nicht nur die Chance den Bug der MS UWE zu sichten, sondern auch das Wrack der Polstjernan mit mutigen Schritten durch den Schlick zu betreten.

Doch der Reihe nach:
Den steilen Weg hinunter durch das Treppenviertel erreichten wir den Fähranleger. Dort angekommen beschäftigten wir uns in einer kleinen Theorieeinheit damit, wie man Wasser zeichnen kann und was dabei zu beachten ist.

Wir holten unsere Skizzenbücher und Stifte heraus, setzten auf die sonnengeschützte Rückseite des Pontons und zeichneten die Wasseroberfläche nach Beobachtung – gar nicht so einfach.

Immer am Ufer entlang auf einem zugewachsenen Steinpfad im wechselnden Schatten hoher Sträucher gelangten wir zur Aussichtsplattform des ehemaligen Unterfeuers. Nach Beispielen des Zeichners Per Adolfsen zeichneten wir hier die Elbansicht, wobei wir die Wasserfläche als Negativraum aussparten. Zwischendurch schob sich ein gigantischer Containerriese in die Szenerie.

Barfuß über den Strand am Falkensteiner Ufer gelangten wir zu den beiden Schiffswracks. Anselm zeigte uns, wie sich mit Überschneidungen und Hell-Dunkel-Konstrast in der der Zeichnung Bildtiefe und Spannung erzeugen lässt.

Eine Exkursion, die wir im nächsten Jahr sicher wiederholen werden.

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Plakate & Parkfriedhof

Bei unserem zweiten Treffen auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf haben wir uns auf die Suche nach Details gemacht, die man leicht übersehen mag und diese in unseren Skizzenbüchern festgehalten. Im zweiten Teil haben wir uns der Plakatgestaltung gewidmet und erneut großartige Ergebnisse erzielt.

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„Hummel und Zitronen”

Martin hat uns durch die Hamburger Neustadt geführt. Nach einer schnellen Auwärmübung mit sogenannten One-Line-Zeichnungen (aus einer Linie), ging es direkt weiter zu einem der berühmtesten Wahrzeichen Hamburgs: Dem Michel. Unter der Anleitung und den Tipps von Martin haben wir unsere Zeichnungen in mehreren Ebenen aufgebaut und so das Gesehene in unserem Skizzenbuch festgehalten. 

Auf dem Großneumarkt ging es dann weiter mit Flächen. Wir haben vor allem mit Acrylmarkern und Aquarell gearbeitet, um zuerst großzügige Farbflächen in unserem Skizzenbuch anzulegen. Diese haben wir dann um Linienzeichnungen und weitere Details ergänzt, sodass sehr charakteristische Zeichnungen der Gebäude entstanden sind. 

Unser Sketchwalk endete am Hummel-Denkmal, wo uns die Statuen rund um den bekannten Wasserträger Hans Hummel Modell standen. Auch bei der letzten Übung haben wir zuerst Farbflächen angelegt, die wir dann durch weitere Linien vervollständigten. 

Es war eine abwechslungsreiche Skizzensafari, die viele Seiten unserer Skizzenbücher gefüllt hat. 

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Plakatgestaltung

Der Ohlsdorfer Friedhof mit seinen Statuen, Gräbern und Inschriften bot viele Ansätze für Motive und Typografie, die wir in Plakate umsetzten. In einem kleinen Team und bei bestem Wetter entstanden unter anderem diese schönen Ergebnisse:

Eine weitere Aufgabe bei diesem Treffen hieß “Detail und Quadrat”. Wir haben kleinere Motive, kompositorisch in Szene gesetzt:

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Von der Wolke auf das Blatt

Betrachtet man eine Weile die vorüberziehenden Wolken im Himmel, lassen sich Figuren entdecken. Eine ist ein stacheliges Schwein, eine Andere ein fliegender Fisch.

Übungen wie diese helfen einen ersten Ansatz zu finden wenn man eine neue Figur (er)zeichnen möchte. Hat man den “Faden” erst einmal aufgenommen, fällt die weitere Arbeit leichter. 

Wir haben ein ganzes Programm an kleinen Zeichenaufgaben im Eppendorfer Park durchgespielt und Ideen für neue Figuren gesammelt und umgesetzt. Am Ende hatte jeder von uns eine Figur entwickelt – manche sogar mit individueller Geschichte.

Übung: Arbeiten mit vorgegebenen Flächen aus zufällig vorgeschnittenem Tonpapier

Übung: Zufällige Farbverläufe roter Zeichentusche zu Figuren erweitern

Übung: Cadavre Exquis nach Andre Breton

Übung: Bekannte Figuren aus der Erinnerung zeichnen