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Es begann mit Fischen

Diese Aufwärmübung hatten wir noch nie: Deine Nachbarin zeichnet eine Form und du komplettierst sie zu einem Fisch.

Mit Julia Zeichenkind – Reportage-Illustratorin aus Hamburg – waren wir morgens an der Außenalster und haben direkt am Wasser gezeichnet. und Wir arbeiteten mit Bleistift und Aquarell direkt in unseren Skizzenbüchern und Blöcken.

In der zweiten Hälfte des Workshops haben wir ganz klassisch mit Abdeckband ein Blatt Aquarellpapier Hartfaserplatte aufgezogen und uns intensiver an einem einzelnen Motiv gearbeitet:

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Wer im Glashaus sitzt..

..kann trotz Regen zeichnen. Die S/U-Bahn-Station „Elbbrücken“ hatten wir an diesem Tag nahezu ganz für uns allein. Mit Motivsuchern aus Karton fokussierten wir unseren Blick auf Bildausschnitte. Geometrie und Tonwerte bestimmten die Motive die wir im zweiten Schritt als Drucke umsetzen würden.

Eine Zwischenbilanz der Ergebnisse nach einer Stunde Zeichnen:

Im zweiten Schritt ging es ans Drucken. Mit wasserlöslichen Gouachefarben, Spülschwämmen und Schablonen aus alten Kartons lassen sich in Schablonentechnik Drucke umsetzen:

Eine temporäre Wäscheleine an der bloßen Wand anzubringen war nicht ganz einfach, erlaubte uns aber eine kleine temporäre Ausstellung.

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Lettern lauern überall

Beim Workshop mit der Illustratorin und Grafik-Designerin Anna-Maria trafen wir uns zunächst an der U-Bahn Christuskirche. Bevor es richtig losging, gab’s eine kleine Aufwärmübung: Wir zeichneten den Anfangsbuchstaben unseres Namens, mit einem kleinen kreativen Twist. Zum Beispiel ein „E“ in geschlängelt, ein „A“ wie aus Luftballons oder ein „S“, das wie ein Blitz über die Seite zuckte.

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Weidenstieg. Die Straße wurde zur Galerie: Wir suchten Buchstaben in Alltagsarchitektur. Ein Fensterpaar wurde zum „H“, ein verdrehtes Rohr zum „J“, ein gekippter Fensterladen erinnerte an ein „K“. Unsere Augen scannten die Umgebung auf der Jagd nach Formen, die im Alltag oft übersehen werden.

Der letzte Abschnitt führte uns in den Wehbers Park. Dort warteten zwei Mini-Aufgaben auf uns. Zuerst suchten wir uns einen der gefundenen Buchstaben aus und integrierten ihn in einen kleinen Spruch – den wir wiederum in eine passende Form packten. So landete ein verschnörkeltes „M“ in einer gezeichneten Teetasse mit dem Text „Mach mal Pause“.

Zum Abschluss bekam jede*r einen der 24 Buchstaben zugeteilt. Gemeinsam entstand ein gezeichnetes Alphabet. Ein verspielter Abschluss für einen Workshop, der gezeigt hat, wie viel Typografie uns im Alltag umgibt … man muss nur genau hinsehen.

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Zeichnen unter pastoraler Aufsicht

Sinneseindrücke zu sammeln und in unsere Zeichnungen einzuweben war das Thema des Workshops, bei dem Kim uns ihren Stadtteil Eilbek zeigte. Als erstes war unser Sehsinn gefragt – wir sollten uns in den Mustern des Kirchenschiffs zurechtfinden. Ganz nah am Kirchenschiff der St.-Gertrud-Kirche hörten wir dabei das leise Orgelspiel.

Unser zweite Stopp war passenderweise der Innenhof der Hochschule für bildende Künste. Wir setzten uns in den Innenhof und hörten die Autos der Straße, lauschten dem Rauschen der Blätter, hörten das Gurren einer Ringeltaube und das Läuten der Kirchenglocken aus der Ferne.

Die letzte Station unserer Sinnesreise lag in der Eilenau am Eilbekkanal. Ein Gebäudeensemble aus der Jahrhundertwende. Welche Gerüche konnte ließen sich hier wahrnehmen? Zur Unterstützung hatte uns Kim zwei konservierte Gerüche mitgebracht, deren Eindruck wir in unsere Zeichnungen einbrachten.

Das letzte Foto entstand nur wenige Minuten vor dem großen Sommerregen, der dem wir dieses Mal knapp entwischt sind.