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Umwege nach Edo

Knackiges Blättergrün empfing uns gestern zur Skizzensafari „Reise nach Edo“. Der Titel war natürlich sprichwörtlich zu begreifen: Nicht Edo (das japanische Pendant zu Florenz im alten Europa als Pilgerstätte der Künstler) war das Ziel, sondern der symbolische Weg dorthin. Martin lockte uns mit seinen Aufgaben gezielt aus unserer Komfortzone: „Flächen zuerst“ hieß es zum Beispiel oder „keine einzelnen Blätter zeichnen“.

Dabei half uns als kleines Hilfsmittel ein Foto-Diarahmen mit eingefärbten Glas. Ein Blick durch diesen verstärkt die Kontrastwahrnehmung und vereinfachte es uns, uns ganz auf die Flächen zu fokussieren.

Und dann erreichten wir tatsächlich doch noch Edo. Zumindest erinnerten die flachen weißen Mauern im Apothekergarten in ihrer Architektur an klassische japanische Tsuchibei-Mauern.