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Guerilla Gouache

Unbemerkt von der Hochbahnwache haben wir heute eine Pop-Art-Gallerie neben dem Elbtower in der Station „Elbbrücken“ eröffnet. Mit frischen Gouache-Drucken aus lokaler Produktion.

Cutter, Lineal und Pizzakarten reichen, um sich einen analogen Motivsucher zu bauen. Freundlicherweise hat die Hochbahn diese tollen Arbeitstische gebaut.

Naheliegend: Den Motivsucher als Schablone für die Galerie im Skizzenbuch nutzen (Petersburger Hängung):

Endlich die Hände schmutzig machen. Mit Gouache in Zitronengelb, Dunkelblau und – wie versprochen – Signalrot. Mit Schwämmen und Schablonen zu Drucken klappt zwar, doch nächstes Mal werden wir es mit Rollen probieren.

Kann es einen besseren Hintergrund für die Drucke geben als dieses Schiefergrau?

Und nach 30 Minuten Trockenzeit war der Spuk auch wieder spurlos verschwunden und der Ort seiner zweckdienlichen Verwendung freigegeben (Umstieg von U4 zu S3/S6)