die letzte Skizzensafari des Jahres! Thema: Bäume. Wo könnte man das besser machen als im Jenischpark?
Bäume zeichnen klingt erst einmal einfach, ist es aber überhaupt nicht. Denn beim Zeichnen rutscht man erstaunlich schnell in bekannte Symbole ab: Der Stamm wird zum „typischen“ Stamm, die Baumkrone zu einer Form, von der wir glauben, dass sie wie ein Baum aussieht. Plötzlich zeichnet man mehr aus dem Gedächtnis ein Baum-Symbol anstelle dem, was tatsächlich vor einem steht. Also hieß es: genauer hinschauen.




Eine Technik, die wir nutzten um Räumlichkeit zu schaffen, ist die „Insel“-Technik. Mit dieser fasst man Gruppen der Baumkrone zu überlappenden „Inseln“ zusammen, bestimmt die Richtung aus der das Licht einfällt und gibt ihnen einen Schatten. So lässt sich eine Räumlichkeit herstellen, die sonst leicht verloren geht.




Für die zweite Aufgabe zogen wir weiter zu einem anderen Ort im Park. Dort bildeten wir kleine Gruppen und experimentierten mit Komplementärkontrasten. Grün beginnt neben Rot besonders zu leuchten, Blau neben Orange und Gelb neben Violett. Es ging darum, mit diesen Kontrasten zu spielen, ihre Wirkung zu beobachten und zu schauen, was dadurch mit unseren Bäumen passiert. Dabei verabschiedeten wir uns zunehmend von den realen Farben und ließen stattdessen die Kontraste entscheiden:




So entstanden ganz unterschiedliche Ergebnisse bei , die wir zum Abschluss gemeinsam an einer Wäscheleine betrachteten.






Damit verabschieden wir uns aus dem Jenischpark und auch in die Winterpause. Wir sehen uns im nächsten Jahr!
PS: Wir versuchen, möglichst viele eurer Arbeiten für die Website festzuhalten. Augrund der Fülle an Arbeiten und dem begrenzen Platz an dieser Stelle, müssen wir uns aber auf eine Auswahl limitieren.
